Neues aus der Hochschulforschung

Diese Seiten werden nicht mehr aktualisiert. Wenn Sie sich über Neuigkeiten informieren wollen, schauen Sie bitte auf die Seiten von HAW BW e.V. (Hochschulen für Angewandte Wissenschaften Baden-Württemberg) oder von BW-CAR (Baden-Württemberg Center of Applied Research)

Leitfaden, neueste Version

Der "Leitfaden" (Wie funktioniert Forschung an den HAW) wird noch weitergeführt und ist erhältlich über den HAW BW e.V. (info@haw-bw.de).

Gewinner beim Bund-Länder-Wettbewerb "Innovative Hochschule"

Folgende zwei Projekte unter Federführung einer HAW BW erhalten eine Förderung:

  • InnoSÜD. Hochschule Biberach (Koordinator), Hochschule Ulm, HAW Neu-Ulm, Uni Ulm. Der Hochschulverbund InnoSÜD verfolgt das Ziel, als zentraler transformativ-wissenschaftlicher Akteur im dynamischen Innovationssystem der Region Donau-Iller rekursiv angelegten Wissenstransfer mit Unternehmen, Mediären, zivilgesellschaftlichen Institutionen und Regionalpolitik zu gestalten.
  • M4_LAB - HFT-Innovationslabor für die Metropolregion 4.0. Hochschule für Technik Stuttgart.  Innovation und Transfer aus transdisziplinärer Forschung für energieeffiziente Stadtentwicklung, nachhaltiges Wirtschaften und Produzieren in der Metropolregion Stuttgart.

Die Pressemitteilung hierzu finden Sie HIER.

Neue ZAFH (Zentren für angewandte Forschung)

Die in 2107 gestarteten ZAFH sind:

  • „care4care - Fachkräftebedarf in der Pflege im Zeichen von Alterung, Vielfalt und Zufriedenheit“ an der Hochschule Esslingen unter der Leitung von Frau Prof.‘in Dr. Reiber (Kooperationspartner Hochschule Ravensburg-Weingarten und Institut für angewandte Wirtschaftsforschung an der Universität Tübingen)
  •  „InSeL - Innovative Schaumstruk- turen für effizienten Leichtbau “ an der Hochschule Pforzheim unter der Leitung von Prof. Dr. Jost (Kooperationspartner Hochschule Reutlingen, Hochschule Karlsruhe, KIT, Naturwissenschaftliches und Medizinisches Institut (NMI) an der Universität Tübingen)
  • „Intralogistik“ an der Hochschule Reutlingen unter der Leitung von Prof. Dr. Echelmeyer (Kooperations- partner Hochschule Ulm und Uni Ulm)

Damit erhöht sich die Zahl der vom Land in den letzten knapp 20 Jahren geförderten ZAFH-Verbünde auf 17. Eine Auflistung (teilweise mit weiterführenden Links) aller ZAFH finden Sie hier.

Drittmittelbilanz 2016

Nach der Auswertung der Jahresberichte zur Forschung von 21 staatlichen Hochschulen wurden im letzten Jahr rund 59 Mio. Euro Drittmittel (wettbewerblich) eingeworben, nochmals fast. 9 Mio. mehr als im Jahr zuvor. Diese verteilen sich - wie in den Vorjahren - zu mehr als die Hälfte auf die verschiedenen Bundesprogramme, zu rund 15 % auf Landesprogramme, zu 8 % auf Fördermaßnahmen der EU und zu 15 % auf direkte Zuwendungen durch Unternehmen (Auftragsforschung). Etwa 5 % der Mittel kamen von Stiftungen, Kommunen oder anderen öffentlichen Einrichtungen und leider weiterhin nur 2 % von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Nicht mitgerechnet sind die Mittel des sog. „Mittelbauprogramms“ und das „Geräteprogramm“ des MWK, hauseigene Stiftungen sowie Gerätespenden und Sponsoring von Unternehmen.

Ungefähr gleich geblieben ist die Zahl der Publikationen: So wurden 635 Veröffentlichungen mit peer-review-Verfahren in Journalen (Vorjahr 538) und etwas über 2100 weitere wissenschaftliche Publikationen nachgewiesen. Ebenfalls in gleicher Höhe wir im Vorjahr liegen die Patentoffenlegungen (36) und erfolgreich abgeschlossenen Promotionen in kooperativen Promotionsverfahren (64, Vorjahr 67).

Die auf dem Gebiet der Forschung leistungsstärksten Hochschulen waren im letztren Jahr (in alphabetischer Reihenfolge): Aalen, Furtwangen, Karlsruhe, Mannheim, Offenburg, Reutlingen und Stuttgart Technik.

Erfolge beim Bundesprogramm FH-Impuls

Das Förderprogramm "FH-Impuls" des Bundesminsteriums für Forschung (BMFT) sieht die Finanzierung von 10 Großprojekten (Forschungsverbünden mit Einbeziehung der Industrie) an den HAW mit jeweils bis zu 10 Mio. Fördervolumen vor. Das Verfahren war zweistufig: In der ersten Phase wurden 81 Anträge zu Begutachtung zugelassen, davon wurden 20 für die Ausarbeitung eines Vollantrags nach einer entsprechenden Begutachtung ausgewählt. Vier Anträge aus BW kamen in die Endrunde und alle vier werden schließlich gefördet.

Es sind dies:

  • Hochschule Aalen: Smarte Materialien und Verfahren für energieeffiziente Produkte
  • Hochschule Furtwangen: Connected Health in Medical Mountains
  • Hochschule Mannheim: Multimodiale Analytik und intelligente Sensorik für die Gesundheitsindustrie
  • Hochschule für Technik Stuttgart: Intelligente Stadt

Landesprogramm Innovative Projekte


Abgeschlossene Projekte bzw. Berichtseingang seit Ende 2016

  • Prof. Dr. Volker Knoblauch, Hochschule Aalen: Stabile Fertigungsprozesse für Li-Ionen-Batterien
  • Prof. Dr. Robert Bjekovic, Hochschule Ravensburg/Weingarten:Segmentiertes Preformwerkzeug mit lokaler Binderapplikation unter Verwendung thermoelekischer Binderaktivierung
  • Prof. Dr. Stefan Pelz, Hochschule Rottenburg: Emissionsoptimierte Nutzung alternativer Holz- und Mischbrennstoffe durch intelligentes Brennstoffdesign mithilfe von Additiven
  • Prof. Dr. Arndt Birkert, Hochschule Heilbronn: FEM-basierte Komplexitätsreduzierung und Erhöhung der Prozesssicherheit bei Fließlochschrauben
  • Prof. Dr. Michael Kauffeld, Hochschule Karlsruhe: Energieeffiziente Eisbreierzeugung auf Basis der Unterkühlungsmethode
  • Prof. Dr. Jörg Eberhardt, Hochschule Ravensburg/Weingarten: Superresolution 3D-Kamera

Berichte bzw. Informationen über die Projekte sind bei den Projektleitern erhältlich.

 

Antragsrunde 2015/16

Von den in der Antragsrunde 2015/16 eingereichten 57 Anträgen werden 14 gefördert. Dies sind:

  • Volker Knoblauch, Hs Aalen: Hochenergie-Lithium-Ionen-Batterien auf Basis passgenau mikrostrukturierter Elektroden und hochkompakter Zelldesigns (HE-LiB)
  • Jörg Bergemann, Hs Albstadt-Sigmaringen: ZELLREP: Innovative Methoden zum ex vivo Nachweis der Stimulation zelleigener Reparaturprozesse
  • Ulrich Ammann, Hs Esslingen: Booster-Inverter-Kombination für die Speisung von 48V-Hybridantrieben („Booster-Inverter“)
  • Marion Weise, Regine Morys, Hs Esslingen: Aneignung von Bildungsräumen durch Kinder mit Fluchtbiografie in mehrfachen Transitionsprozessen
  • Knut Möller, Hs Furtwangen: ReDMON - Respiratorisches Dauermonitoring für Alltag und Klinik
  • Maurice Kettner, Hs Karlsruhe: Entwicklung eines homogen kompressionsgezündeten Brennverfahrens unter Verwendung einer Wassereinspritzung für magerbetriebene Klein-Blockheizkraftwerke mit zuschaltbarer Aufladung zur Leistungsmodulation
  • Martin Kipfmüller, Hs Karlsruhe: StabilKran: Dynamische Berechnung von mobilen Arbeitskränen
  • Norbert Link, Karlsruhe: Maschinelles Lernen aus Relationen höherer Ordnung mittels Hypergraph-Darstellung und –Analyse (MaLRhO)
  • Matthias Mack, Hs Mannheim: Verbesserung der biotechnologischen Riboflavinproduktion durch Einbau einer flavinspezifischen Phosphatase
  • Kai Oßwald, Hs Pforzheim: Effizientes Trennen mittels High Speed Wire EDM
  • Sabine Loebbe, Hs Reutlingen: Entscheidungen für Energieeffizienz: Auswirkungen von Kultur, Verhalten und Technikdiffusion in produzierenden KMU in Baden-Württembergs
  • Rainer Luick, Hs Rottenburg: Wildpflanzenressourcen und ihre ökonomische / regionalwirtschaftliche Relevanz im Pharma- und Kosmetiksektor (PharmaHerbs)
  • Harald Thorwarth, Hs Rottenburg: Aufbereitung von Holzaschen zur individuellen Nutzung der Mineralstoffe und Spurenelemente [AMinS]
  • Gunter Hübner, HdM Stuttgart: Kombinierte Sensor-Aktor-Schnittstelle für Mensch-Maschine Interaktion

Erfolge bei horizon 2020

Im Juli 2016 erhielt das vom Fraunhofer Institut IGB geleitete Konsortium zum Vorhaben "Biomaterials for diagnosis and treatment of demyelination disorders of the Central Nervous System" den Zuschlag. Dem Verbund gehört auch eine Arbeitsgruppe von Frau Prof. Dr. Katharina Zimmermann und Frau Dr. Prof. Chrystelle Mavoungou von der Hochschule Biberach an. An die Hochschule Biberach gehen im Rahmen dieses Projektes in den kommenden zwei Jahren knapp eine Million Euro.

Weitere erfolgreiche Projekte bei horizon 2020 (Auswahl):

Sim4Blocks (Simulation Supported Real Time Energy Management in Building Blocks); Projektleitung Prof. Dr. Ursula Eicker, Hft Stuttgart, Förderlinie "Energy Efficnecy. Entwickelt werden innovative Dienstleistungen zur Laststeuerung (Demand Response (DR)) von kleinen Geschäfts- und Privatkunden an 3 Pilotstandorten (Spanien, Schweiz und Deuts; erfolgreiche DR Modelle werden anschließend auf weitere europäischen Länder übertragen (Belgien, England und Frankreich).

MARS (Mobile Agricultural Robot Swarms), Projektverantwortlicher Prof. Dr. Christian Schlegel, Hochschule Ulm. Das Projekt gehört zum Forschungskonsortium ECHORD++ (European Clearing House for Open Robotics Development Plus Plus) und beschäftigt sich mit der Vernetzung von landwirtschaftlichen Fahrzeugen bzw. "Roboterschwärmen" für den Einsatz in der Agrikultur. Siehe auch die Web-Seite zum Projekt und diese Pressemitteilung!

Symplexity, Projektverantwortlicher an der HAW: Prof. Dr. Rainer Börret, Hochschule Aalen. Hierbei geht es um eine Optimierung der Mensch-Roboter-Interaktion. In einem teilautomatisierten Prozess bei der Oberflächenbearbeitung von Metallteilen soll der Roboter von der Erfahrung des Handpolierers lernen und der Handpolierer gleichzeitig durch den Roboter von der körperlichen Ar-beit entlastet werden. Weitere Informationen: http://www.htw-aalen.de/zot

No One Left Behind, Projektverantwortlicher an der HAW: Prof. Dr. Gottfried Zimmermann, Hochschule der Medien Stuttgart. Projektinhalt ist im weiteren Sinne die Personalisierung und Barrierefreiheit von IT-Services und Benutzerschnittstellen, die sich plattformübergreifend auf die Bedürfnisse und Vorlieben des Benutzers einstellen lassen sollen. Informationen zum Forschungsschwerpunkt von Prof. Zimmermann: www.hdm-stuttgart.de/remex.

Kooperative Promotionskollegs

Vom Wissenschaftsministerium (MWK) werden folgende kooperative Promotionskollegs seit 2016 mit einem Gesamtfördervolumen von 6,6 Mio. Euro gefördert:

  • Service Computing. Universität Stuttgart - Hochschule Reutlingen
  • Cognitive Computing in Socio-Technical Systems. Universität Ulm - Hochschule Ulm
  • Advanced in-vitro test systems for the analysis of cell-chemical interactions in drug discovery and environmental safety - inviTe. Universität Konstanz - Hochschule Albstadt-Sigmaringen
  • Intelligente Prozess- und Materialentwicklung in der Biomateriomics - IPMB.  Universität Tübingen - Hochschule Reutlingen
  • Modellierung, Entwurf, Realiseirung und Automatisierung von gedruckter Elektronik und ihren Materialien - MERAGEM. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - Hochschule Offenburg
  • Energiesysteme und Ressourceneffizienz - ENRES. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) - Hochschule Pforzheim - Hochschule für Technik Stuttgart
  • Gewebeanalytik und stammzellenbasierte Diagnostik. Universität Heidelberg - Hochschule Mannheim
  • Windy Cities. Universität Stuttgart - Hochschule für Technik Stuttgart - Hochschule Esslingen
  • Promise 4.0 - Intelligente Produktionssysteme und Methoden im Kontext Indusrtrie 4.0 für KMU. Universität Stuttgart - Hochschule Esslingen - Hochschule Aalen - Hochschule Heilbronn
  • Versorgungsforschung: Collaborative Care. Universität Freiburg - Pädagogische Hochschule Freiburg - Evangelische Hochschule Freiburg - Katholische Hochschule Freiburg

BW-CAR (Baden-Württemberg Center of Applied Research)

Auswahlprozesse für Schwerpunkte laufen

Das BW-CAR versteht sich als Plattform für besonders forschungsaktive Professor/inn/en der HAW, mit dem Ziel, die Kompetenzen themenspezifisch zu bündeln, die Forschungsleistungen sichtbarer zu machen (durch eigene Publikationen und Tagungen), neue Vorhaben zu initiieren und den Zugang zur Promotion für die HAW (sowohl für die Absolvent/inn/en als auch den betreuenden Professor/inn/en) zu verbessern. Der Prozess zur Etablierung der Forschungsschwerpunte bzw. Forschungscluster ist weitgehend abgeschlossen. Der erste Aufnahmeprozess für die Mitglieder fand im März/April 2015 statt.

Koordiniert wird das BW-CAR von einer Geschäftsstelle mit Sitz bei der RKH-Geschäftsstelle in Stuttgart. Sie ergänzt die vorhandenen Strukturen im Bereich des Forschungsmanagements, die IAF/Forschungsreferate und die Koordinierungsstelle Forschung. Geschäftsführer ist Herr Dr. Holger Fröhlich, der zuvor u.a. als Geschäftsführer eines Sonderforschungsbereiche der DFG an der Uni Hohenheim tätig war.

Hier gelangen Sie zum Internetauftritt des BW-CAR