Forschung an den Hochschulen für Angewandte Wissenschaften ist ...

anwendungsorientiert
Die Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) betreiben keine Grundlagenforschung wie die Universitäten; vielmehr baut deren Forschung auf den Erkenntnissen der Grundlagenforschung auf und versteht sich als anwendungsorientiert. Eine wichtige Intention ist, das Know-how und die technische Ausrüstung der Institute der mittelständischen Industrie zugänglich zu machen. Dabei bleibt das Wissen der Hochschullehrer aktuell und die eingebundenen Studierenden arbeiten motiviert und auf hohem Niveau.

marktnah und häufig regionalbezogen
Eine rasche Umsetzung der Ergebnisse in Produkte, Verfahren und Dienstleistungen wird angestrebt; dabei gehören vor allem kleine und mittelständische Unternehmen der jeweiligen Region zu der Hauptzielgruppe für die Forschungsergebnisse.

effizient
Der Wirkungsgrad ist hoch: Die Projekte haben meist eine kurze Laufzeit (1/2 bis 2 Jahre) und kommen im Vergleich zur Grundlagenforschung mit geringeren Mitteln aus. Allerdings gibt es auch immer mehr Beteiligungen an größeren und längerfristig angelegten Vorhaben (z.B. mit EU- oder BMBF-Förderung)

flexibel
Die Ausrichtung der Forschungsschwerpunkte orientiert sich an den Bedürfnissen der Anwender.

interdisziplinär
Häufig arbeiten Wissenschaftler aus verschiedenen Fachbereichen in einem Projekt zusammen bzw. bedienen sich der Erkenntnisse aus anderen Disziplinen.

erkenntnisorientiert
Selbstredend publizieren die HAW ihre Ergebnisse auch in Fachjournalen und auf wissenschaftlichen Tagungen und tragen somit zur Weiterentwicklung der jeweiligen Wissenschaften bei. Zunehmend werden auch Projekte in Kooperation mit Universitäten durchgeführt, im Rahmen derer Promotionsverfahren möglich sind. Ein erleichtertert Zugang unserer Absolventen zur Promotion und - langfristig - auch ein eigenes Promotionsrecht in forschungsstarken Bereichen wird angestrebt.